Plastikabfall im Meer – wie schlimm ist es wirklich?

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Heute müssen wir über eine ernsthafte Sache reden. Ich bin taucherin und mir ist schon öfters aufgefallen, dass am Meeresgrund unglaublich viel Müll liegt. Eigentlich ist es ja kein Geheimnis, doch viele denken auch, ja, ja, das Meer ist genug gross. Doch das stimmt nicht! Was ich in Bali unter Wasser alles gesehen habe, hat mich echt geschockt! Abgesehen davon, dass es dort weit und breit keinen Abfalleimer gibt, landet alles im Wasser und verschmutzt es stark. Nicht nur in Bali liegt der Dreck am Boden, sondern auch zum Beispiel in Kroatien. Und ich rede aus Erfahrung! Der Müll am Meeresgrund verschlechtert nicht nur unser Taucherlebnis, sondern schadet viel mehr der Umwelt.

An manchen Stellen schwimmt an der Meeresoberfläche mehr Mikroplastik als Plankton. 120 kg Plastik verbrauchen Schweizer­Innen pro Jahr und vieles, was nicht korrekt entsorgt oder recycelt wird, landet im Wasser. Dort zersetzt es sich nicht, sondern zerfällt unter dem Einfluss von UV Strahlen, Salzwasser und Reibung in immer kleinere Teile. Diese Teile schwimmen entweder im Wasser oder fallen zu Boden.

Weiteres Plastik spülen wir selbst direkt in den Wasserkreislauf. Mikroplastik in Lotionen, Peelings oder Zahnpasta kann von Kläranalagen nicht herausgefiltert werden und gelangt direkt von unseren täglichen Wasch- und Beautyroutinen in die Gewässer und schliesslich in die Nahrungskette der Tiere. Hast du das gewusst? Und eigentlich ist das ja ziemlich beunruhigend…

Mikroplastik gibt es auch in Schweizer Gewässer

Die winzigen Plastikteilchen binden Giftstoffe aller Art und werden mitsamt ihren giftigen Anhängseln von Kleinstlebewesen gefressen. Die werden wiederum von grösseren Räubern und diese von noch grösseren gefressen, bis sie schliesslich in Form von Thunfisch und anderen Meeresbewohnern wieder in unseren Supermärkten landen. Und jetzt musst du stark sein:

Bild: Greenpeace

Die Mikropartikel können auf dieser langen Reise von keinem der Tiere abgebaut werden. Im Gegenteil, jeder grössere Fisch der kleinere, bereits vergiftete Fische frisst, nimmt das gesamte Gift seiner Beute zu sich, je höher er in der Nahrungskette steht, desto stärker ist die Belastung.

Das gilt auch für uns Menschen. Diese Gefahr für Mensch und Tier lauert aber nicht nur im Meer, sondern auch bei uns. ForscherInnen der ETH Lausanne haben auch im Zürichsee, Genfersee, Bodensee, Lago Maggiore, Brienzersee, Neuenburgersee und in der grenznahen Rhone Proben entnommen und (Mikro-)Plastik darin gefunden.

Was können wir dagegen tun?

Egal, ob Einkaufstüte, Lebensmittelverpackung oder Peeling – Plastik gehört nicht in die Gewässer, denn dort bleibt es für sehr lange Zeit und richtet unendlich viel Schaden an.
Darum produziert LUSH Cosmetics Peelings, Cremes und Zahntabs ohne Plastik, dafür zum Beispiel mit vielen Fruchtsäften, Meersalz, Zucker oder Mandeln. Diese Zutaten entfernen sanft abgestorbene Hautschüppchen und sorgen für streichelzarte Haut.
 
Aber auch LUSH kommt nicht ganz ohne Plastik aus. Dieses Plastik soll aber unter keinen Umständen im Meer enden. Darum nimmt jeder LUSH Store alle Lush-Verpackungen zurück. Wer fünf leere LUSH Töpfe oder Flaschen zurückbringt, bekommt einen Gesichtsreiniger oder eine frische Maske dafür. Diese sorgen ohne Plastik für strahlende Haut und ein gutes Gefühl. Das ist doch ein toller Deal!

Diese Produkte kann ich dir empfehlen:

LUSH Rough with the smooth

Wie wärs mit einem duftenden Peeling unter der Dusche? Das Peeling aus schrubbeligem Zucker und sanfter Murumuru-Butter entfernt die abgestorbenen Hautschuppen sanft und macht die Haut ganz glatt. Zudem hat LUSH ein sinnliches Parfüm in die Mischung gezaubert, das den Körper mit einer neckischen Komposition aus schwarzem Pfefferöl, Patchouliöl und Fair Trade Vanille umhüllt. Der Duft ist wirklich umwerfend! <3 CHF 14.90 (130g)

LUSH Chocolate Lippenpeeling

Durch die Kälte können die Lippen austrocknen und reissen. Das ist nicht nur schmerzhaft, sondern sieht auch nicht besonders gut aus. Dieses spannende Lippenpeeling aus Schokoladen- und Orangenduft wird grosszügig auf die Lippen aufgetragen und kurz eingewirkt. Anschliessend kannst du es mit deiner Zunge ablecken. Hört sich total verrückt an, aber das Peeling ist nicht nur effektiv, sondern schmeckt auch total lecker. CHF 14.00 (25g)

Ich hoffe, dass ich dir mit diesem Beitrag ein bisschen die Augen öffnen konnte und dir nun auch der Ernst der Lage bewusst ist. Ich meine das überhaupt nicht böse, aber wenn jeder nur ein bisschen darauf schaut, können wir viel bewirken. Nur gemeinsam sind wir stark!

*Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit LUSH entstanden

4 Kommentare

  1. Super Beitrag. Leider ist es genau so, wie im Artikel beschrieben.

    Mittlerweile gibt es sogar gar keine plastikfreien Meerflächen mehr. Auch im südlichen Ozean, rund um die Antarktis, wurde kürzlich bei Probeentnahmen Mikroplastik entdeckt. Bisher vermuteten Experten, dass dies noch die letzte, plastikfreie Region wäre…

  2. Hi liebe Clarissa
    Schön, dass du diesen Beitrag geschrieben hast. Leider wissen viel zu wenig über Mirkoplastik und allgemein Plastikabfälle bescheid. Ich habe schon ganz schlimme Bilder von Fischen und anderen Meeresbewohnern gesehen. Traurig, dass es vielen Menschen einfach egal ist.
    Liebe Grüsse Lena

  3. Ich finde die Plastikverschmutzung der Meere auch furchtbar und verstehe nicht wie Leute immer und überall ihren Müll hinterlassen können. Meine erste Maßnahme vor gut einem Jahr war, dass ich immer eine eigene Einkaufstasche mitnehme und so Plastiktüten vermeide. Mit den Mikropartikel ist das so eine Sache die sind ja in ganz vielen Kosmetika enthalten und wahrscheinlich auch nicht immer deklariert.
    Da ist es auf jeden Fall besser auf Naturkosmetik umzusteigen.
    Liebe Grüße
    Sassi

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